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Übersicht der Wärmeklassen

Wer optimal schlafen will, muss darauf achten, dass er nachts weder schwitzt noch friert. Aus diesem Grunde gibt es Bettdecken mit unterschiedlichen Wärmeklassen. Doch welche ist wann und für wen am besten geeignet? Dieser Frage wollen wir im Folgenden nachgehen.

Inhaltsverzeichnis:

Allgemeines
Wärmeklasse 1 - die kühlste Klasse
Wärmeklasse 2 - die zweitkühlste Klasse
Wärmeklasse 3 - das Mittelding
Wärmeklasse 4 - die gut wärmende Klasse
Wärmeklasse 5 - die wärmste Klasse

 

Allgemeines

Jeder Mensch hat andere Ansprüche an eine Bettdecke . Dies ist zum einen davon abhängig, ob es sich um jemanden handelt, der schnell schwitzt oder um jemanden, den man umgangssprachlich als Frostbeule bezeichnet. Außerdem spielen die Vorlieben sowie die äußeren Umstände ebenfalls eine nicht zu unterschätzende Rolle. So schläft der eine lieber bei offenem Fenster, während der andere es bevorzugt, das Fenster nachts geschlossen zu lassen. Und natürlich ist es auch im Schlafzimmer im Sommer in der Regel wärmer als im Winter, wobei hier selbstverständlich ebenso die Dämmung der Wände eine Rolle spielt. Neben der Wärme ist auch das Gewicht der Decke für manche Menschen ein entscheidender Faktor.

 

Wärmeklasse 1 - die kühlste Klasse

Diese Bettdecken fallen vor allem durch zwei Eigenschaften auf. Erstens sind sie extrem leicht. Und zweitens verfügen sie über kaum Wärmeleistung. Dadurch sind sie vor allem für den Sommer und da für Menschen zu empfehlen, die nur einen geringen Wärmebedarf haben. Dies trifft vor allem dann zu, wenn das Schlafzimmer auf der Südseite oder direkt unter dem Dach liegt. Oder wenn man in einem Ferienhaus in einem südlichen Land übernachtet. Leute hingegen, die dazu neigen, schnell zu frieren, werden mit dieser Wärmeklasse eher nicht glücklich.

 

Wärmeklasse 2 - die zweitkühlste Klasse

Zwar sind auch diese Bettdecken noch ziemlich leicht und verfügen über eine eher geringe Wärmeleistung. Doch wiegen sie schon etwas mehr und halten auch sie den Körper schon ein bisschen wärmer als ihre Pendants in Wärmeklasse 1. Sie eignen sich vor allem für den Sommer, wobei Menschen, die eher zum Schwitzen neigen, sie auch als Ganzjahresdecken verwenden können.

 

Wärmeklasse 3 - das Mittelding

Für viele Menschen ist diese Klasse die goldene Mitte, da sie exakt ihrem Wärmebedürfnis entspricht. Sie ist immer noch eher leicht, aber wärmt dennoch mehr als die Decken in den Wärmeklassen 1 und 2. Solche Decken eignen sich vor allem für die Übergangszeiten. Doch können Menschen, die leicht zum Frieren neigen, diese auch im Sommer verwenden. Ebenso sind sie für den Winter zu empfehlen, wenn man leicht schwitzt und die Temperatur im Schlafzimmer nicht allzu niedrig ist. Zudem werden Decken dieser Klasse ganzjährig von Leuten verwendet, deren Schlafgemach nachts nicht stark herunterkühlt und die nicht zum Schwitzen neigen.

 

Wärmeklasse 4 - die gut wärmende Klasse

Decken der Wärmeklasse 4 zeichnet aus, dass sie vor allem für kalte Tage geeignet sind, sprich: besonders für den späten Herbst und frühen Frühling sowie für den gesamten Winter. Gerade Menschen, die schnell schwitzen und daher nachts gerne bei offenem Fenster schlafen, werden mit solch einer Decke wahrscheinlich glücklich. Doch auch für Leute, die zum Frieren neigen und das Fenster in kalten Nächten geschlossen lassen, sind Decken mit dieser Wärmeklasse zu empfehlen.

 

Wärmeklasse 5 - die wärmste Klasse

Decken dieser Klasse sind zum Beispiel dann erste Wahl, wenn man nicht so schnell schwitzt und bei offenem Fenster schlafen will beziehungsweise das Schlafzimmer kühl ist, da die Wände nicht optimal gedämmt sind. Allerdings profitieren auch solche Menschen von diesen Decken, die sehr schnell frieren. Für Menschen, die hitzeempfindlich sind, ist diese Klasse hingegen überhaupt nicht zu empfehlen.

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