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Die ideale Bettdecke - Auf die Füllung kommt es an

Für die Auswahl der Bettdecke spielen viele Faktoren eine Rolle; keiner aber hat eine solche Bedeutung wie die Füllung.
Je nachdem, ob Sie sich für ein Modell mit Daunen, Federn, Synthetik- oder Naturfasern entscheiden, profitieren Sie von unterschiedlichen Eigenschaften der Decke bzw. ihres Füllmaterials.

Inhaltsverzeichnis:

Vor- und Nachteile von Daunen
Vor- und Nachteile von Federn
Vor- und Nachteile synthetischer Fasern
Vor- und Nachteile von Naturfasern

 

Vor- und Nachteile von Daunen

Daunen stammen aus dem Unterkleid von Wassergeflügel.
Im Gegensatz zu "echten" Federn haben sie keinen Schaft - sondern bestehen aus einer Vielzahl ultraleichter Fädchen, die in flauschigen Büscheln zusammenstehen. Ihre natürliche Aufgabe ist es, die Tierkörper vor Auskühlung zu schützen.

Die zahlreichen Luftkammern zwischen den Daunen-Fädchen heizen sich durch Ihren Körper auf und wirken dadurch besonders wärmend. Daher ist daunengefüllte Decke ideal, wenn Sie schnell frieren. Trotz ihres Volumens besitzt sie ein verschwindend geringes Gewicht und passt sich perfekt Ihren Körperkonturen an.
Aus Kostengründen werden Daunen häufig mit anderen Federn "gestreckt". Je höher ihr Anteil ist, desto hochwertiger und teurer ist die Bettdecke.

 

Vor- und Nachteile von Federn

Anders als Daunen besitzen Federn einen Stiel, den so genannten Kiel. An ihm sitzen mehr oder weniger feste Hornfädchen, die durch winzige Widerhaken miteinander verbunden sind. Zusammen mit dem Körperfett der Vögel wirken sie feuchtigkeitsabweisend und isolierend. Ihre Aufgabe innerhalb des Federkleides wird von der Größe und Platzierung bestimmt.
Bei Füllungen wird zwischen Produkten von Wasser- und Landgeflügel unterschieden.

Eine federngefüllte Decke ist deutlich fester und schwerer als Daunen-Bettzeug.
Damit die Kiele nicht durch den Oberstoff hindurch stechen, muss er ausreichend dick sein - was das Gewicht oft zusätzlich erhöht.
Da sich zwischen den einzelnen Fädchen der Feder weniger Luft ansammelt als in den fusselig wirkenden Daunen, ist die Wärmewirkung der Bettdecke geringer. Für Kopfkissen sind die stabilen und etwas "kühler" scheinenden Federn dagegen hervorragend geeignet.

 

Vor- und Nachteile synthetischer Fasern

Moderne Funktionsfasern imitieren die Eigenschaften von Daunen und Federn fast vollständig. Dank innovativer Technologien sind sie sogar noch etwas leichter als das Original.
Weil Sie Bettwaren mit synthetischer Füllung bei bis zu 60 Grad waschen können, gelten sie als hygienischer und sind daher auch für Allergiker geeignet. Um ganz sicher zu gehen, sollten Sie die Decke vor dem Beziehen mit Bettwäsche in ein so genanntes Encasing stecken. Ein solcher Überzug hält Milben und deren Kot zuverlässig zurück.

Trotz aller Vorteile stellt eine synthetisch gefüllte Bettdecke für viele eine schlechte Alternative zu Daunen- oder Federware dar.
Die meisten beklagen, dass ihm das kuschelige Gefühl fehlt, welches die Vogelprodukte vermitteln.

 

Vor- und Nachteile von Naturfasern

Eine weitere Möglichkeit, klassisch gearbeitete Bettwaren zu ersetzen, sind Naturfasern wie Schafwolle, Kamelhaar oder Kaschmir. Da sie temperaturausgleichend wirken, eignet sich ein und dieselbe Decke sowohl für den Sommer als auch für den Winter.
Noch besser ist die Wärmewirkung, wenn Sie zwei dünnere Naturfaser-Produkte zu einem dickeren kombinieren.

Der Nachteil liegt in der Pflege: Während Sie Schafwolle mit Spezialwaschmittel reinigen können, müssen Sie eine Bettdecke aus Kamel- und Kaschmirziegen-Haar professionell reinigen lassen.