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Besserer Schlaf bei sommerlicher Hitze

Wenn die Temperaturen hochsommerlich und die Räume aufgeheizt sind, ist der Schlaf oft wenig erholsam. Mit einigen Tipps können Sie das Raumklima verbessern, für Abkühlung und eine angenehme Atmosphäre sorgen. Verwandeln Sie Ihr Bett in eine Wohlfühloase, sodass Sie besser schlafen und morgens erfrischt und ausgeruht aufwachen.

Inhaltsverzeichnis:

Wärme aussperren und durchdacht lüften
Das Bett einer Überprüfung unterziehen
Wärmequellen ausschalten und für eine angenehme Atmosphäre sorgen
Tagsüber ausreichend trinken und abends leicht essen

 

Wärme aussperren und durchdacht lüften

Lüften Sie am besten frühmorgens und spätabends. Am effektivsten ist das Querlüften. Öffnen Sie dazu gegenüberliegende Fenster weit, nachdem Sie die Vorhänge beiseitegezogen haben. Innerhalb von 10 Minuten ist die Luft ausgetauscht, da ein Durchzug entsteht. Auch das Stoßlüften hat sich bewährt. Dazu öffnen Sie das Fenster im Raum für 10 bis 15 oder 20 Minuten, wenn Sie so viel Zeit haben. Schließen Sie dann das Fenster und die Vorhänge oder Rollos. Wenn möglich, verwenden Sie Thermorollos oder reflektierende Jalousien. Sie schützen besser vor Sonnenstrahlung und Hitze. Nachts kann das Fenster gekippt werden. Achten Sie aber darauf, dass keine Zugluft entsteht.

 

Das Bett einer Überprüfung unterziehen

Schauen Sie sich Ihre Matratze einmal genau an. Viele Modelle haben eine Sommer- und eine Winterseite. Die Sommerseite ist atmungsaktiver und leitet Feuchtigkeit besser ab. Das ist besonders wichtig, wenn Sie nachts schwitzen. Zudem kann ein Bett ohne Bettkasten sinnvoll sein, da die Matratze hier besser belüftet wird.
Die Thermodecke, die im Winter so schön wärmt, benötigen Sie im Sommer nicht. Verwenden Sie stattdessen eine leichte Sommerbettdecke und passende Kissen.
Die Flanell-Bettwäsche kann im Schrank bleiben. Für den Sommer ist Bettwäsche aus der Naturfaser Baumwolle die bessere Wahl. Sie ist hautfreundlich, atmungsaktiv und nimmt Schweiß gut auf. Außerdem ist sie pflegeleicht und kann in die Kochwäsche. Auch die Bettlaken sollten aus Baumwolle sein. Achten Sie bei der Nachtwäsche ebenfalls auf eine leichte Qualität.

 

Wärmequellen ausschalten und für eine angenehme Atmosphäre sorgen

Wussten Sie, dass der Fernseher Wärme abstrahlt? Auch andere elektrische Geräte können eine Wärmequelle sein, sogar im Stand-by. Schalten Sie deswegen alle Geräte vollständig ab. Ziehen Sie am besten den Stecker oder verwenden Sie eine Steckdosenleiste mit Schalter. Laden Sie das Handy besser in einem anderen Raum auf. Das Schlafzimmer sollte ohnehin nicht zweckentfremdet werden.
Lassen Sie den Tag ruhig ausklingen und lesen Sie lieber ein Buch, statt einen Film zu schauen oder noch einmal die E-Mails zu checken.
Für eine gesündere Atmosphäre können Sie mit Pflanzen sorgen. Empfehlenswert sind Grünlilie, Bogenhanf und Efeutute. Duftende Pflanzen sollten Sie besser meiden.

 

Tagsüber ausreichend trinken und abends leicht essen

Auch während der Nacht verliert der Körper durch das Schwitzen und die Atmung Wasser. Es kann also sinnvoll sein, vor dem Zubettgehen noch ein Glas Wasser zu trinken, vor allem, wenn sie tagsüber die Flüssigkeitsaufnahme etwas vernachlässigt haben. Sie vermeiden damit einen Mangel. Müssen Sie dadurch jedoch nachts zur Toilette, kann auch das den Schlaf stören. Trinken Sie also besser tagsüber ausreichend. Eine Trinkflasche , die sie sich bereitstellen, ist eine gute Hilfe.
Mit vollem Magen schläft es sich nicht gut. Am Abend sollten deshalb leichte Speisen auf den Tisch kommen. Hören Sie hier am besten auf Ihr Bauchgefühl. Manche Menschen vertragen abends keine Gemüse-Rohkost oder Salate und sollten daher besser zu gedünstetem Gemüse, kombiniert mit einer Eiweißquelle, greifen. Essen Sie außerdem nicht zu spät.

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