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Wie kann ich meinen Schlaf verbessern?

Viele organische und neurologische Krankheiten gehen aus Schlafstörungen hervor. Die Schlafqualität spielt daher bei Menschen eine sehr wichtige Rolle. Zusätzlich zur richtigen Schlafumgebung können sogenannte Therapie- oder Gewichtsdecken die Qualität der Nachtruhe merklich verbessern. Was ist aber eine Gewichtsdecke, wie funktioniert sie und wo kommt sie zum Einsatz?

Inhaltsverzeichnis:

Einsatz von Gewichts- oder Therapiedecken bei verschiedenen Krankheiten
Die Therapiedecke wirkt für viele wie eine Umarmung
Hochwertige Decken sind mit Glaskugeln und Baumwolle gefüllt
Beim Kauf sollten einige Dinge berücksichtigt werden

 

Einsatz bei verschiedenen Krankheiten

In der Medizin sind die sogenannten Therapie- oder Gewichtsdecken schon seit vielen Jahren bekannt. Die Anwendung der Decken war bisher auf Krankenhäuser und stationäre Therapieeinrichtungen beschränkt. Seit einiger Zeit kommen Gewichtsdecken aber auch im Privatbereich vermehrt zum Einsatz. Sie sind für Kinder, Jugendliche und Erwachsene erhältlich und werden bei Stress, Depressionen, Angstzuständen sowie Ein- und Durchschlafproblemen verwendet. Auch bei Krankheiten wie ADHS, ADHD, Asperger Syndrom und Autismus werden die Decken genutzt. Eine ruhigere Nachtruhe ist mit einer Therapie- oder Gewichtsdecke auch bei Downsyndrom, Tourettesyndrom, Alzheimer, Parkinson und Demenz möglich. Selbstverständlich profitieren auch Menschen ohne Symptome oder Krankheiten von einer Gewichtsdecke. Sie trägt dann einfach zum Wohlbefinden des Nutzers bei.

 

Die Therapiedecke wirkt für viele wie eine Umarmung

Im ersten Moment klingt es paradox, dass eine schwerere Bettdecke das Wohlbefinden während der Schlafphase steigern soll. Viele gehen davon aus, dass das höhere Gewicht für ein beklemmendes Gefühl sorgt. Laut zahlreichen Studien wird das erhöhte Gewicht der Decke von vielen Nutzern als angenehm empfunden. Oft wird das Gewicht auch mit einer Umarmung oder dem leichten Druck bei einer Körpermassage erklärt. Gleichzeitig zum Wohlgefühl regen die Gewichtsdecken die Ausschüttung von schlaffördernden Hormonen an. Es handelt sich dabei zum Beispiel um Melatonin. Der Botenstoff wird normalerweise nur in dunklen Umgebungen gebildet und signalisiert dem Körper, dass es Zeit ist, zur Ruhe zu kommen. Zusätzlich wird der Botenstoff Serotonin ausgeschüttet. Das sogenannte Glückshormon wirkt euphorisch, hält den Körper aber nicht vom Schlaf ab. Durch den leichten Druck der Decke sinkt der Spiegel des Stresshormons Cortisol.

 

Hochwertige Decken sind mit Glaskugeln und Baumwolle gefüllt

Wie es der Name schon sagt, ist eine Gewichtsdecke, eine Decke, die mit Gewichten gefüllt ist. In der Regel ist der Füllstoff aus Baumwolle, die mit Mikroglaskugeln ergänzt ist. Das Füllmaterial ist gleichmäßig über die gesamte Fläche der Decke verteilt. Im Handel sind allerdings auch Decken erhältlich, die mit Kunststoffkügelchen oder Sand gefüllt sind. Durch das Absteppen der Decke wird erreicht, dass das Gewicht der Therapiedecke gleichmäßig verteilt wird und der Inhalt nicht verrutschen kann. Das Obermaterial von Gewichtsdecken ist meist aus atmungsaktiver Mikrofaser hergestellt. Das Obermaterial wirkt wärme- und feuchtigkeitsregulierend. Die meisten Gewichtsdecken sind aus hypoallergenen Materialien hergestellt und daher auch für Allergiker geeignet. Durch ihr hohes Gewicht können die Decken oftmals nicht in einer handelsüblichen Waschmaschine gewaschen werden. Die Decken werden dann entweder von Hand gewaschen oder in die Reinigung gebracht.

 

Beim Kauf sollten einige Dinge berücksichtigt werden

Der gewünschte Effekt bei einer Gewichtsdecke tritt nur ein, wenn das passende Modell gewählt wird. Ein höheres Gewicht bedeutet daher nicht gleichzeitig ein höheres Wohlbefinden. Das Gewicht der Decken sollte bei Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen daher etwa 10 bis 15 Prozent des Körpergewichts betragen. Die Decken werden ohne Bezüge angeboten. Sie sollten daher in der Größe der vorhandenen Bettwäsche gekauft werden. Viele Hersteller bieten die Möglichkeit der Rückgabe nach dem "Probeschlafen" an. Wer Angst hat, dass er mit einer Gewichtsdecke nicht zurechtkommt, kann so das Risiko minimieren.

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