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08.02.22

Blog_Weiche-Daunenkissen

Weiche Daunenkissen: Es kommt auf die Pflege an

Zuletzt aktualisiert am 10.03.2026.

Eine hygienische Schlafumgebung bedeutet auch, dass du deine Kopfkissen regelmäßig wäschst. Früher hat man Daunenkissen in die Reinigung gebracht, doch das ist gar nicht nötig. Damit die Füllung schön flauschig bleibt und nicht verklumpt, gibt es einen ganz einfachen Trick. Probier ihn aus – du wirst überrascht sein, wie weich und komfortabel sich dein frisch gewaschenes Kissen anschließend anfühlt.

Inhaltsverzeichnis:

Tennisbälle in der Waschmaschine – es ist ganz einfach
Ein Wäschetrockner ist von Vorteil
Wie oft wäscht man Daunenkissen?
FAQ

 

Tennisbälle in der Waschmaschine – es ist ganz einfach

Nachdem du die richtige Waschtemperatur auf dem Herstelleretikett geprüft hast, kann es losgehen. Du brauchst ein Feinwaschmittel und ein wenig Geduld, denn idealerweise solltest du pro Waschgang nur ein Daunenkissen waschen. Jetzt kommt der Tipp, der ungewöhnlich klingt aber wirklich hervorragend funktioniert: Gib drei farbechte Tennisbälle zu deinem Kissen in die Waschmaschine. Tennisbälle haben die perfekte Größe, die richtige Härte und genug Schwung, um die Daunen während des Waschens schonend aufzuschütteln. Andere Bälle eignen sich nicht. Gummibälle sind zu leicht und zu glatt, wodurch die Daunen verklumpen können.

 

Warum Tennisbälle?

Während des Waschvorgangs „massieren“ die harten Bälle die Daunen und lockern sie wieder auf. Wichtig ist, dass die Tennisbälle sauber sind und möglichst nicht ausfärben. Verwende also lieber helle oder naturfarbene Bälle statt günstiger Modelle in grellen Farben.

Wenn du ein Kopfkissen wäschst, nutze höchstens ein Drittel der normalen Waschmittelmenge. Auf Weichspüler solltest du komplett verzichten – er macht Daunen nämlich nicht weicher, sondern sorgt dafür, dass sie verkleben und hart werden.

 

Ein Wäschetrockner ist von Vorteil

Du kannst dein Daunenkissen an der Luft trocknen lassen – achte dann aber darauf, direkte Hitze durch Heizkörper oder Sonneneinstrahlung zu vermeiden, denn dadurch können die Daunen spröde und brüchig werden. Schneller und schonender geht es im Wäschetrockner. Auch hier dürfen die Tennisbälle wieder mit in die Trommel, weil sie die Daunen noch einmal gründlich auflockern.

Stelle eine niedrige Trockentemperatur ein und unterbrich den Trocknungsvorgang nach etwa der Hälfte der Zeit, um das Kissen einmal gut aufzuschütteln. Anschließend darf es weiter trocknen. Wichtig: Ein Daunenkissen sollte immer alleine in den Trockner – so hat es genügend Platz.

Wenn du keinen Trockner hast, ist eine professionelle Reinigung besser als das Trocknen auf der Heizung oder in der Sonne. Im Schatten zu trocknen dauert sehr lange und kann muffige Gerüche verursachen. Auch das Brechen von Daunenkielen kann zu Problemen führen.

 

Wie oft wäscht man Daunenkissen?

Wie oft du dein Daunenkissen waschen solltest, hängt davon ab, wie stark es beansprucht wird. Leidest du unter Hausstauballergien, lohnt es sich, das Kissen etwa zweimal pro Jahr zu reinigen. Wenn du nachts stark schwitzt, kann eine häufigere Wäsche sinnvoll sein. Für alle anderen reicht es völlig aus, das Daunenkissen alle 1,5 bis 2 Jahre zu waschen.

Der Trick mit den Tennisbällen sorgt dafür, dass dein Kissen auch nach mehreren Wäschen weich bleibt und sich keine unangenehmen Klumpen bilden. Vor jeder Wäsche solltest du den Bezug jedoch gründlich prüfen: Selbst ein kleines Loch kann in der Waschmaschine weiter aufreißen – und das würde dafür sorgen, dass die Daunen im schlimmsten Fall in der gesamten Maschine verteilt werden.

FAQ

Warum Tennisbälle beim Waschen?

Tennisbälle helfen dabei, die Daunenfüllung während des Waschvorgangs aufzuschütteln und zu lockern. So bleibt dein Daunenkissen flauschig und verhindert, dass die Daunen beim Waschen verklumpen. Andere Bälle, wie Gummibälle, eignen sich nicht – sie sind zu leicht oder zu glatt und haben nicht die nötige Härte, um die Daunen effektiv zu bewegen.

Welches Waschmittel eignet sich?

Für das Waschen von Daunenkissen solltest du Feinwaschmittel oder spezielles Daunenwaschmittel verwenden. Nutze höchstens ein Drittel der üblichen Waschmittelmenge, damit sich keine Rückstände im Kissen absetzen. Verzichte unbedingt auf Weichspüler – er verklebt die Daunen, macht sie hart und beeinflusst die Atmungsaktivität des Kissens.

Wie trockne ich ein Daunenkissen richtig?

Am besten trocknest du dein Daunenkissen im Wäschetrockner bei niedriger Temperatur. Füge wieder Tennisbälle hinzu, damit die Daunen während des Trocknens aufgelockert werden und ihr Volumen zurückerhalten. Eine Lufttrocknung ist auch möglich, dauert aber deutlich länger und birgt das Risiko, dass Daunen klumpen oder muffig riechen.

Wie oft sollte ich ein Daunenkissen waschen?

Daunenkissen müssen nicht häufig gewaschen werden – in der Regel reicht alle 1,5 bis 2 Jahre eine gründliche Reinigung. Bei Hausstauballergien, starkem Nachtschweiß oder sensibler Haut kann es sinnvoll sein, dein Kopfkissen häufiger zu waschen. Wichtig ist, dass du dein Daunenkissen immer gut trocknest, damit die Daunen lange flauschig bleiben und nicht verklumpen.