Mikrofasertücher sind dank ihrer angenehm und schonend weichen Struktur sowie der hohen Saugstärke sehr beliebt. Egal, ob zu Hause, beim Sport, Saunieren oder auf Reisen – sie leisten überall gute Dienste. Damit du möglichst lange Freude daran hast, solltest du die Handtücher aus Mikrofaser entsprechend pflegen. Lies hier, worauf du beim Waschen achten solltest.
Inhaltsverzeichnis:
Mikrofasertücher waschen – welche Temperatur?
Mit welchem Waschmittel und Programm die Tücher waschen?
Mikrofasertücher trocknen
Zusammenfassung
Mikrofasertücher waschen – welche Temperatur?
Verschmutzte Mikrofasertücher richtig zu waschen hilft dir dabei, ihre Funktion zu erhalten. Sie sind weich, sehr saugfähig und können die bis zu achtfache Menge ihres Eigengewichts an Wasser aufnehmen. Dabei fühlen sich die Tücher nicht nass an und trocknen schnell. Die Fasern sind durchlässig, sodass Flüssigkeit besser verdunstet. Du kannst die Tücher bei 30 bis 60 Grad in der Maschine waschen, ohne Qualitätsverluste befürchten zu müssen. Schau auf dem Pflegeetikett nach, was der Hersteller empfiehlt. Niedrige Waschtemperaturen sind für die Mikrofasern besser. Wasche ähnliche Farben gemeinsam, um Verfärbungen zu vermeiden – das ist besonders bei neuen Textilien wichtig.
Mit welchem Waschmittel und Programm die Tücher waschen?
Verwende am besten ein spezielles Mikrofaser-Waschmittel, das explizit für diese Fasern gedacht ist und die Lebensdauer der Tücher verlängert. Damit stellst du sicher, dass ihre Vorteile nicht verloren gehen und die Mikrofasertücher länger saugstark bleiben.
Alternativ kannst du auch ein Feinwaschmittel nutzen. Ob du dabei die flüssige Variante oder Pulver bevorzugst, bleibt dir überlassen. Beachte jedoch: Bleichmittel strapazieren die Fasern. Viele Pulver-Vollwaschmittel enthalten entsprechende Anteile und eignen sich daher nicht. Verwende außerdem keinen Weichspüler – die Fasern verkleben dadurch und werden zerstört. Ist es doch passiert, wasche die Tücher mehrfach, damit ihre Funktionstüchtigkeit wiederhergestellt wird. Ideal für Mikrofasertücher ist das Waschprogramm „pflegeleicht“, da es die feinen Fasern schont. Für die Schleuderzahl empfehlen sich maximal 1.000 Umdrehungen, um die Belastung möglichst gering zu halten.
Tipp:
Da die feine Struktur der Tücher Fusseln und Flusen festhält, solltest du sie nicht zusammen mit alltäglicher Kleidung waschen. Wird die Trommel nicht voll, bieten Wäschesäcke eine gute Lösung. Sie schützen die Mikrofasertücher und erhöhen die Haltbarkeit.
Mikrofasertücher trocknen
Beim Thema Trocknen gehen die Meinungen auseinander. Einerseits heißt es, Mikrofasertücher eignen sich für den Trockner; andererseits wird empfohlen, sie nur an der Luft zu trocknen. Der Vorteil: Die enorme Durchlässigkeit der Fasern lässt Flüssigkeit schnell verdunsten, sodass die Tücher auch auf dem Wäscheständer rasch trocken sind – das ist zudem ökologisch sinnvoll. Meide direkte Sonne, denn die Mikrofasern trocknen sonst zu stark aus. Entscheidest du dich dennoch für den Trockner, wähle das Pflegeleicht-Programm, eine niedrige Temperatur und ein Wäschenetz, damit die Tücher keine Flusen von anderen Textilien aufnehmen. Schlage sie nach dem Trocknen kurz aus, um die Fasern wieder aufzurichten.
Zusammenfassung
Mikrofasertücher sind eine beliebte Wahl, da sie angenehm weich und sehr saugstark sind. Sie nehmen viel Flüssigkeit auf, ohne dass sich der Stoff nass anfühlt. Du kannst die Tücher problemlos in der Waschmaschine waschen. Die empfohlene Temperatur findest du auf dem Pflegeetikett. Wähle idealerweise das Pflegeleicht-Programm und ein Mikrofaser-Waschmittel. Wäschenetze schonen das Gewebe zusätzlich. Verwende keinen Weichspüler, denn er zerstört die sehr feine Struktur der Fasern – die Tücher verlieren dadurch an Saugfähigkeit und Weichheit. Zum Trocknen eignen sich sowohl die Wäscheleine als auch der Trockner. Entscheidest du dich für Letzteren, sind ein Schongang und eine niedrige Temperatur empfehlenswert.