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13.10.20

Kirschkernkissen richtig anwenden – Anwendung & Tipps

Das Kirschkernkissen zählt zu den beliebtesten natürlichen Wärmekissen. Schon im Mittelalter nutzte man erwärmte Kirschkerne als bewährtes Hausmittel. Auch heute überzeugt das Kirschkernkissen, da es Wärme und Kälte besonders lange speichert. Doch wofür eignet es sich – und wie wendest du es richtig an?

Kirschkernkissen – vielseitige Anwendungsmöglichkeiten

Du kannst zwischen verschiedenen Größen wählen und das Kirschkernkissen sowohl als Wärme- als auch als Kältekissen einsetzen. Als klassisches Körnerkissen zählt es zu den altbewährten Hausmitteln und wird besonders nach langen, anstrengenden Tagen als angenehm entspannend empfunden. Häufig kommt es bei folgenden Beschwerden zum Einsatz:

  • Verspannungen, Verkrampfungen und Muskelverhärtungen
  • Nacken- und Schulterschmerzen
  • Kopf- und Migräneschmerzen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Gelenkentzündungen
  • Schmerzen nach Prellungen

Ein weiterer Vorteil: Kirschkerne sind auch für Allergiker gut geeignet, etwa für Menschen mit einer Getreideallergie. Das langlebige und umweltfreundliche Kirschkernkissen ist für sie eine ideale Alternative zu anderen Körnerkissen. Du kannst es so lange anwenden, wie du die Wärme oder Kälte als angenehm empfindest, und die Nutzung jederzeit wiederholen.

Wie wendest du ein Kirschkernkissen richtig an?

Die Anwendung eines Kirschkernkissens ist einfach und vielseitig. Je nach Bedarf kannst du es als Wärme- oder Kältekissen nutzen. Wichtig ist, die Temperatur vor dem Auflegen immer kurz zu prüfen.

Zum Erwärmen stehen dir folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

Erwärmung in der Mikrowelle:
  • Lege das Kirschkernkissen in die Mikrowelle und erwärme es bei etwa 600 Watt für ca. 60–90 Sekunden. Erwärme das Kissen am besten in kurzen Intervallen und schüttle es zwischendurch leicht auf, damit sich die Wärme gleichmäßig verteilt.
  • Erwärmung im Backofen:
    Lege das Kirschkernkissen auf ein Backblech (idealerweise auf Backpapier) und erwärme es bei ca. 120–150 °C für 10–15 Minuten. Diese Methode sorgt für eine besonders gleichmäßige, angenehme Wärme.

Als Kältekissen kannst du das Kirschkernkissen ebenfalls verwenden:

Lege das Kissen in eine Plastiktüte und gib es für einige Zeit in den Gefrierschrank. In gekühlter Form eignet sich das Kirschkernkissen besonders gut bei Prellungen, Sportverletzungen, geschwollenen Augen sowie bei Kopf- oder Zahnschmerzen.

Kirschkerne speichern Wärme und Kälte besonders gut und geben sie langsam und gleichmäßig wieder ab – so wirkt das Kirschkernkissen angenehm, nachhaltig und wohltuend.

Kirschkernkissen fürs Baby – sanfte Wärme in kleiner Größe

Ein Kirschkernkissen kann auch für Babys und Kleinkinder eine wohltuende Unterstützung sein – vorausgesetzt, es wird besonders achtsam angewendet. Für diesen sensiblen Einsatzbereich gibt es spezielle, kleinere Kirschkernkissen, die handlich, leicht und auf die Bedürfnisse von Babys abgestimmt sind.

Unser kleines Kirschkernkissen in der Größe 21x21 cm eignet sich ideal als milde Wärmeanwendung, zum Beispiel bei einem unruhigen Bauch oder für ein angenehm warmes Gefühl. Durch das kompakte Format lässt sich das Kissen gut platzieren und gibt die Wärme gleichmäßig und sanft ab. Wichtig ist, das Kirschkernkissen für Babys immer nur handwarm zu verwenden. Prüfe die Temperatur vor dem Auflegen sorgfältig – am besten an der Innenseite deines Handgelenks und lege das Kissen nie direkt auf die Haut, sondern immer mit einem dünnen Tuch dazwischen. Die Anwendung sollte stets unter Aufsicht erfolgen. Richtig angewendet kann ein Baby-Kirschkernkissen eine beruhigende, natürliche Wärmequelle sein und dabei helfen, kleine Wohlfühlmomente zu schaffen – ganz ohne Strom, Geräusche oder chemische Zusätze.

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