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Weich, mittelfest oder hart - welche Matratze bei Rückenschmerzen?

Ob Sie erholsam schlafen und am Morgen frisch ans Werk gehen können, hängt auch von der Qualität des Schlafs ab. Viele Menschen plagen sich mit Rückenschmerzen, können die nächtliche Ruhephase somit kaum genießen und wachen selbst nach zehn Stunden Schlaf nicht gut erholt auf. Die richtige Matratze trägt zur Linderung bei oder vermeidet die Schmerzen. Aber welcher Härtegrad passt zu mir?

Inhaltsverzeichnis:

Ursachen für Rückenschmerzen
So liegen Sie richtig
H1 bis H5 - so ermitteln sie den passenden Härtegrad
Federkern, Latex oder Schaum
Wann die Matratze wechseln?

 

Ursachen für Rückenschmerzen

Rückenschmerzen haben unterschiedliche Ursachen. Bewegungsmangel ist die häufigste: Sie sitzen tagsüber am Schreibtisch und abends gleich wieder auf der Couch. Die Wirbelsäule will jedoch bewegt werden. Stichwort: Rückentraining. Oft aber werden die Beschwerden durch die Matratze hervorgerufen. Ungefähr ein Drittel Ihres Lebens verbringen Sie darauf. Wenn die Unterlage, die Sie sanft betten soll, durchgelegen, zu hart oder zu weich ist, haben Sie den Salat. Der Knackpunkt ist die natürliche Form der Wirbelsäule, sie bildet ein langgestrecktes Doppel-S. So soll es im Schlaf bleiben - wenn nicht, wird's unangenehm.

 

So liegen Sie richtig

Sie liegen richtig, wenn sich die Muskeln nachts entspannen und sich die Bandscheiben wieder mit Flüssigkeit füllen. Dazu müssen Sie ein Stück in die Matratze einsinken, aber nicht zu tief - egal, ob Sie auf dem Bauch, dem Rücken oder der Seite liegen. Andernfalls kriegen Sie auf Dauer nicht nur Probleme im Rücken, sondern zum Beispiel auch im Nacken - Kopfschmerzen können die Folge sein.

 

H1 bis H5 - so ermitteln sie den passenden Härtegrad

Ob Sie eine weiche oder härtere Matratze wählen, hängt von Ihrem Gewicht und Ihrer Körperform ab. Der Matratzen-Härtegrad wird mit H1 (am weichsten) bis H5 (am härtesten) bezeichnet.


Als grobe Richtwerte gelten: H1 bis 60 Kilogramm, H2 bis 80 Kilogramm, H3 bis 100 Kilogramm, H4 bis 130 Kilogramm, H5 mehr als 130 Kilogramm.
Aber auch die Körpergröße spielt eine Rolle bei der Auswahl der Matratze. Deshalb gibt die folgende Faustformel eine bessere Orientierung: Körpergewicht in Kilogramm verglichen mit der Körperhöhe in Zentimeter minus 100. Ist der erste Wert niedriger, bevorzugen Sie eine weiche Matratze, sind beide etwa gleich, kommt eine mittelfeste Matratze in Frage, ist der erste Wert höher, entscheiden Sie ich für eine härtere Matratze.

Noch nicht ganz klar?

Gut, zwei Rechenbeispiele: Sie sind 180 Zentimeter groß und 75 Kilogramm schwer. 75 ist kleiner als 180 minus 100, was für einen Härtegrad H1 bis H2 spricht. Ihre Körperhöhe beträgt 165 Zentimeter, und Sie wiegen 80 Kilogramm. 80 ist mehr als 165 minus 100, weswegen Sie sich nach einer Matratze mit H3 bis H5 umschauen sollten.

 

Federkern, Latex oder Schaum

Vor dem Kauf achten Sie bitte auch auf die Materialzusammensetzung. Es gibt Matratzen aus Latex, mit Federkern und Taschenfederkern sowie in vielen Schaumvarianten. Varianten mit Federkern tendieren zu mehr Härte als Kaltschaum- oder Latexmatratzen.
Bedenken Sie ebenfalls, in welcher Position Sie bevorzugt schlafen: Latex und Viscoseschaum kommen Seitenschläfern entgegen, während Federkern am besten für Bauch- oder Rückenliegern geeignet.

 

Wann die Matratze wechseln?

Sie werden nicht Ihr ganzes Leben lang dieselbe Matratze nutzen. Verlieren Sie ordentlich Pfunde, gehen Sie, wenn möglich, einen Härtegrad tiefer. Sollten Sie deutlich zulegen, kommt ein höherer Härtegrad in Frage.
Nach etwa acht Jahren - abhängig von Material und Qualität - hat die Matratze ihre besten Tage hinter sich. Wenn sie durchgelegen ist und sich in der Mitte eine Kuhle gebildet hat, nutzt der am besten ausgewählte Härtegrad nichts; Rückenschmerzen sind so gut wie programmiert.