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Stoffwindeln vs. Wegwerfwindeln

Es gibt viele Themen, bei denen die Meinungen von Eltern auseinandergehen und die immer wieder auf neue diskutiert werden. Eines davon ist der Vergleich zwischen Stoffwindeln und Wegwerfwindeln. Beide Arten haben ihre Vor- und Nachteile. Pauschal lässt sich nicht sagen, welche Windel die bessere ist. Doch es lohnt sich, einen Vergleich anzustellen.

Inhaltsverzeichnis:

Wegwerfwindeln - praktisch, aber nicht nachhaltig
Stoffwindeln vs. Wegwerfwindeln - was ist günstiger?
Stoffwindeln - besser für den Babypo?
Welche Windel ist besser?

 

Wegwerfwindeln - praktisch, aber nicht nachhaltig

Wegwerfwindeln sind praktisch und unkompliziert in der Anwendung, das ist ihr größter Vorteil. Auch unterwegs ist es einfacher mit Wegwerfwindeln, als mit Stoffwindeln zu wickeln. Ist die Windel voll, kann die Einmalwindel direkt im Mülleimer entsorgt werden. Die Stoffwindel muss voll mit nach Hause genommen werden. Doch die Entsorgung im Müll ist auch der große Nachteil der Wegwerfwindel. Die Verwendung von Einmalwindeln verursachet viel Müll. Je nachdem, wie lange das Kind Windeln trägt, können leicht 5000 bis 6000 Windeln zusammenkommen. Windeln aus Stoff hingegen lassen sich lange verwenden und sind damit deutlich nachhaltiger. Rund 24 Windeln sind meist ausreichend, um ein Kind vom Säuglingsalter bis es trocken ist zu wickeln. Hochwertige Windeln aus Stoff können sogar für Geschwisterkinder wiederverwendet werden. Stoffwindeln müssen jedoch nach jeder Verwendung gewaschen werden. Das bedeutet einen höheren Energiebedarf, als bei der Verwendung von Wegwerfwindeln.

 

Stoffwindeln vs. Wegwerfwindeln - was ist günstiger?

Eine Stoffwindel ist teurer als eine Wegwerfwindel. Während man für eine Stoffwindel rund 20 bis 35 EUR investieren muss, kostet eine Wegwerfwindel lediglich ein paar Cent. Rechnet man die Kosten jedoch hoch auf 2,5 bis 3 Jahre, in denen ein Kind Windeln trägt, fallen die Gesamtkosten für Stoffwindeln deutlich geringer aus, als die für Einmalwindeln. Auch wenn man die Energie-, Waschmittel- und Wasserkosten für das Waschen der Stoffwindeln einkalkuliert, sind Wegwerfwindeln auf Dauer etwa doppelt so teuer wie Windeln aus Stoff. Ihr Nachteil liegt dennoch in den höheren Anschaffungskosten. Für Stoffwindeln muss man einen höheren Betrag auf einmal investieren, als wenn man immer wieder neue Wegwerfwindeln nachkauft. Um optimal ausgestattet zu sein, muss man einige Hundert Euro ausgeben. Das ist nicht für alle Eltern möglich, bedenkt man, dass vor der Geburt des Kindes weitere kostspielige Anschaffungen, wie zum Beispiel der Kinderwagen, das Babybett sowie der Autositz getätigt werden müssen.

 

Stoffwindeln - besser für den Babypo?

In Wegwerfwindeln ist ein hoher Anteil an Kunststoff sowie chemischen Bestandteilen enthalten. Mit absorbierungsfördernden Stoffen wird die Saugfähigkeit der Windel erhöht. Doch können diese Stoff auch die Haut austrocknen. Außerdem lassen sie die Windeln häufig chemisch und unangenehm riechen. Windeln aus Stoff sind hingegen deutlich angenehmer zur Haut. Einen roten Babypo gibt es im Zusammenhang mit diesen Windeln nur sehr selten. Lediglich bei bestimmten Allergien ist eine Stoffwindel keine hautfreundliche Alternative zur Einmalwindel. Dadurch, dass Wegwerfwindeln Flüssigkeit jedoch besser aufnehmen, sind sie nicht so dick, wie Windeln aus Stoff. Außerdem halten sie meist in der Nacht besser trocken, ohne dass zwischendurch gewickelt werden muss. Stoffwindeln sind schneller feucht, als Wegwerfwindeln, weshalb häufiger die Windel gewechselt werden muss. Dass die Kinder die Nässe spüren, hat jedoch auch einen Vorteil. Sie werden sich schneller bewusst, dass sie Pipi gemacht haben. Das unterstützt das trocken werden, weshalb Kinder, die mit Stoffwindeln gewickelt werden im Vergleich meist früher trocken sind, als Wegwerfwindelkinder.

 

Welche Windel ist besser?

Ob Wegwerfwindeln oder Stoffwindeln die optimale Wahl für ein Kind sind, lässt sich nicht pauschal beantworten. Eltern sollten idealerweise beide Alternativen überdenken, um die für sich richtige Alternative zu wählen.

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