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Sind Silikonformen unbedenklich?

Inhaltsverzeichnis:

Sind Silikonformen unbedenklich?
Was ist in Silikonformen enthalten?
Welche Silikonformen können schädliche Stoffe enthalten?
Silikonbackformen zuhause ausgasen lassen?

 

Sind Silikonformen unbedenklich?

Backformen aus Silikon sind mehr als praktisch: Sie müssen nicht eingefettet werden und lösen sich dennoch leicht von Kuchen und anderen Backwaren. Doch vielen Nutzern stellt sich die Frage, ob Silikonformen zum Backen und Kochen wirklich unbedenklich sind. Allein wegen ihrer bunten Farben oder aber, wenn beim ersten Auspacken der Form ein unangenehmer Geruch aufsteigt.
Formen zum Backen aus Silikon sind aus vielen Küchen gar nicht mehr wegzudenken. Vielleicht setzen auch Sie schon auf die praktischen Helfer, aus denen sich Muffins und Kuchen, aber auch Pralinen, Eis und andere Speisen leicht herauslösen lassen. Was so direkten Kontakt zu Lebensmitteln hat, sollte aber immer schadstofffrei sein. Bei Silikonformen, die einen starken Eigengeruch aufweisen, kommt schnell der Verdacht auf, sie seien gesundheitsschädlich.

 

Was ist in Silikonformen enthalten?

Silikon besteht zu einem großen Teil aus Silizium, das an sich nicht gesundheitsschädlich ist. Das Element kommt auch in Keramik vor, die ebenfalls in der Küche Verwendung findet. Um das Silizium von anderen Bestandteile zu trennen und für das Silikon formbar zu machen, werden bei der Herstellung weitere Stoffe zugesetzt. Dazu gehören unter anderem Peroxide oder Platin. Um diese unerwünschten Stoffe aus dem Endprodukt zu entfernen oder sie zumindest unter dem erlaubten Grenzwert für flüchtige organische Bestandteile zu halten, müssen die Silikonformen getempert werden. Das bedeutet, dass sie im letzten Produktionsschritt bei 200 Grad für vier Stunden gebacken werden. Durch das Tempern verflüchtigen sich die Bestandteile in den Silikonformen, die nicht bei der Verwendung in Lebensmittel übergehen sollten. Wird dieser Schritt ausgelassen, kann das im heimischen Gebrauch schon ab 150 Grad passieren, etwa beim Backen im Backofen.

 

Welche Silikonformen können schädliche Stoffe enthalten?

Nicht alle Hersteller von Silikonformen gehen offenbar den so wichtigen Produktionsschritt des Temperns. Drei von zwölf Backformen aus Silikon gaben bei einer Untersuchung von Ökotest im Jahr 2015 geringe Mengen an flüchtigen Bestandteilen ab. Auch wenn es sich bei einem Bestandteil um einen schädlichen Stoff handelte, gaben die Tester Entwarnung: Keine der Silikonformen hatte Stoffe oberhalb des Grenzwerts freigesetzt. Bei Verbrauchern kann aber auch dieses Wissen schon für Unbehagen sorgen. Stellen Sie sich vor, Sie backen ausschließlich mit Bio-Zutaten und haben dennoch Spuren von Schadstoffen im Kuchen!
Welche der Kunststoffformen auf dem Markt korrekt getempert wurden und welche nicht, lässt sich beim Kauf meist nicht überprüfen. Von Billigprodukten ist in diesem Zusammenhang aber eher abzuraten. Sie können am ehesten Schadstoffe enthalten, die beim Backen oder Kochen in Lebensmittel übergehen. Empfehlenswert sind qualitativ hochwertige Silikonformen, die schadstoffgeprüft sind.

 

Silikonbackformen zuhause ausgasen lassen

Sind Sie sich nicht sicher, wie Ihre Silikonformen zuhause hergestellt wurden oder haben Sie vielleicht solche Formen als Geschenk erhalten, können Sie auch selbst auf Nummer sicher gehen und die Küchenhelfer zuhause ausgasen lassen. Der Produktionsschritt des Temperns kann auch im heimischen Backofen wieder- oder nachgeholt werden. Spülen Sie dazu Ihre Silikonform zunächst gründlich aus und heizen Sie den Backofen auf 200 Grad vor. Nun die Form auf ein Backofengitter oder ein Backblech setzen und für vier Stunden ausgasen lassen. Achten Sie dabei darauf, die Küche in dieser Zeit möglichst zu lüften. Nach dem Tempern sollte die Ofentür noch eine Weile offen stehen bleiben und der Raum gelüftet werden. Die Silikonform können Sie im Anschluss noch einmal ausspülen und dann ganz normal in der Küche verwenden.

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