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29.09.20

Blog_Spannbettlaken-waschen

Wie wäscht man am Besten Spannbettlaken?

Zuletzt aktualisiert am 27.04.2026.

Ein Vorteil eines Spannbettlakens liegt in seiner Dehnbarkeit. Doch genau diese Eigenschaft ist auch der Grund, warum du beim Spannbettlaken waschen sorgfältig vorgehen und Temperaturen über 40° vermeiden solltest. Je nach Material gibt es vom Hersteller spezielle Pflegehinweise, die du unbedingt beachten musst.

Inhaltsverzeichnis:

Waschtemperatur von 30° bis 40° reicht aus
Wie oft Spannbettlaken waschen?
Spannbettlaken besser nicht schleudern
Bedingte Trocknereignung

Gerollt statt gefaltet lagern

Waschtemperatur von 30° bis 40° reicht aus

Wenn du weiße Spannbetttücher nutzt, kann eine heiße Waschtemperatur zwar nicht zum Farbverlust führen. Dennoch solltest du die 40°‑Marke nicht überschreiten, da die elastischen Fasern Schaden nehmen und an Dehnbarkeit verlieren. Spannbettlaken sind so beliebt, weil sie sich mühelos und faltenfrei über die Matratze ziehen lassen. Um diese Eigenschaft zu erhalten, wird dem Grundmaterial ein Anteil elastischer Fasern beigemischt. Deshalb ist nicht die Baumwolle, sondern die Elastikfaser temperaturentscheidend.

Bei kräftigen, dunklen Farben solltest du am besten bei 30° waschen. So schonst du den Stoff und erhältst die Farbintensität. Verwende Feinwaschmittel, idealerweise mit Frischekick – damit kannst du auf Weichspüler verzichten, der bei Lufttrocknung zu einer unnötigen Aushärtung des Materials führt und beim Spannbettlaken waschen nicht empfohlen ist.

Tipp: Wenn du deine Bettwäsche bei gleicher Temperatur reinigst und das Spannbetttuch farblich zu Kissen- und Deckenbezügen passt, kannst du alles zusammen waschen. Damit sich dein Spannbettlaken in der Maschine nicht verdreht, gib es in einen Bettbezug oder nutze einen Wäschesack. Achte darauf, dass die Oberfläche nicht an der Trommel scheuert – sonst kann schnell Pilling entstehen.

Wie oft Spannbettlaken waschen?

Wie oft du ein Spannbettlaken waschen solltest, hängt von deinen Schlafgewohnheiten ab. Grundsätzlich gilt jedoch: Ein Spannbettlaken sollte etwa alle ein bis zwei Wochen gewaschen werden. Wenn du nachts stark schwitzt, Haustiere im Bett schlafen oder du Allergiker bist, empfiehlt sich ein kürzeres Intervall von rund einer Woche. Regelmäßiges Waschen trägt nicht nur zur Hygiene bei, sondern verlängert auch die Lebensdauer des Materials.

Spannbettlaken besser nicht schleudern

Nutze für deine Spannbettlaken ein Programm, das nach dem Waschgang nicht automatisch schleudert. Ein starker Schleudergang beschädigt die elastischen Fasern und führt dazu, dass dein Spannbetttuch ausleiert und schneller fusselt. An den Kanten sind Gummis eingenäht, die das Laken auf der Matratze fixieren. Beim Schleudern dehnen sich diese Gummis unnötig aus und können porös werden.

Auch optisch ist Schleudern ungünstig: Neben fusseligen Stellen entstehen Falten, die sich farblich abheben und dein eigentlich frisches Spannbettlaken älter wirken lassen. Hänge deine Spannbettlaken daher tropfnass auf – die Schwerkraft hilft, Falten zu reduzieren.

Bedingte Trocknereignung – Herstellerhinweis beachten

Viele Spannbetttücher sind grundsätzlich trocknergeeignet. Eine allgemeine Empfehlung wäre jedoch nicht sinnvoll, da die Trocknereignung von der jeweiligen Materialzusammensetzung abhängt. Die relevanten Angaben findest du auf dem Pflegeetikett. Ist das Trocknerzeichen durchgestrichen, solltest du auf die maschinelle Trocknung verzichten.

Am schonendsten trocknest du deine Spannbettlaken an der Luft: Befestige das Betttuch einfach an zwei Ecken mit Klammern auf einer Leine. Bei frischer Luft und etwas Wind trocknet es schnell und riecht angenehm frisch.

Gerollt statt gefaltet lagern

Ein weiterer wichtiger Punkt für glatte und formstabile Spannbettlaken ist die richtige Lagerung. Ein Spannbetttuch ordentlich zu falten, ist oft schwierig. Am besten faltest du es einmal längs und rollst es dann von unten nach oben auf. So vermeidest du Liegefalten, und es sieht ordentlicher aus als ein Stapel unförmig gefalteter Tücher. Zusätzlich sparst du Platz, da die Rollen bei gleichmäßiger, nicht zu straffer Wicklung kompakt bleiben.