Zuletzt aktualisiert am: 29.01.2026
Silikonformen richtig verwenden
Silikonformen sind vielseitige und praktische Küchenhelfer, die dir im Alltag viele Vorteile bieten. Du kannst sie für unterschiedlichste Zubereitungen einsetzen – vom Backen bis zum Einfrieren – und profitierst dabei von ihrer Langlebigkeit und einfachen Pflege. Besonders beim Backen überzeugen die flexiblen Formen durch ihre unkomplizierte Handhabung.
Die Zeiten, in denen Backformen ausschließlich aus Metall oder Keramik bestanden, sind längst vorbei. In vielen Küchen gehören Silikonformen heute zur Grundausstattung. Ihr größter Vorteil: Kuchen, Muffins und andere Backwaren lassen sich auch ohne Einfetten oder Backpapier mühelos aus der Form lösen. Das spart Zeit, Material und macht das Backen deutlich entspannter. Zudem sind Silikonformen äußerst platzsparend. Du kannst sie einfach zusammenfalten oder zusammendrücken und so problemlos in Schränken oder Schubladen verstauen.
Welche Arten von Silikonformen gibt es?
Silikonformen eignen sich überall dort, wo flüssige oder weiche Massen ihre Form behalten sollen. Besonders groß ist die Auswahl im Backbereich, doch auch für Pralinen, Pudding, Desserts, Eis oder andere gefrorene Speisen werden sie gerne verwendet. Von klassischen Kasten- und Gugelhupfformen über Muffin- und Springformen – ganz ohne Hebeboden – bis hin zu verspielten Motivformen ist die Vielfalt nahezu unbegrenzt.
Ein weiterer Pluspunkt ist die hohe Temperaturbeständigkeit: Silikonformen halten Temperaturen von etwa -60 °C bis +230 °C stand. Du kannst sie daher sowohl zum Backen als auch zum Einfrieren nutzen. Auch für die Mikrowelle sind sie geeignet, etwa zum Aufwärmen oder Überbacken von Speisen. Sogar für die Pfanne gibt es spezielle Silikonformen, mit denen du Eierspeisen in kreativen Formen zubereiten kannst.
Was solltest du bei der Anwendung beachten?
Silikonformen sind besonders pflegeleicht und unkompliziert in der Anwendung. Vor der ersten Nutzung solltest du sie gründlich mit warmem Wasser und etwas Spülmittel reinigen. Ein Einfetten ist nicht notwendig – im Gegenteil: Durch die extrem glatte Oberfläche lösen sich Kuchen, Muffins und andere Speisen nach dem Abkühlen ganz von selbst aus der Form. Bevor du Kuchenteig oder andere flüssige Massen einfüllst, empfiehlt es sich, die Silikonform kurz mit kaltem Wasser auszuspülen.
Tipp: Möchtest du eine größere Menge Teig einfüllen, stelle die leere Silikonform bereits vorab auf ein Backblech oder den Backofenrost. Gefüllte Silikonformen sind sehr flexibel und lassen sich allein nur schwer transportieren. Mit einer stabilen Unterlage gelingt das Einsetzen in den Backofen deutlich einfacher und sicherer.
Lasse das Backwerk immer vollständig auskühlen, bevor du es aus der Form löst – so bleibt es unversehrt und löst sich rückstandsfrei. Gefrorene Speisen kannst du kurz antauen lassen und anschließend vorsichtig aus der Form drücken.
Wie kannst du Silikonformen richtig reinigen?
Einer der großen Vorteile von Silikonformen ist, dass kaum etwas an ihnen anhaftet. Du kannst sie ganz unkompliziert im Geschirrspüler reinigen oder per Hand unter heißem Wasser mit einem weichen Tuch und etwas Spülmittel säubern. Verzichte dabei unbedingt auf scheuernde Schwämme oder aggressive Reinigungsmittel, da diese die Oberfläche beschädigen können.
Bei sachgemäßer Pflege sind Silikonformen äußerst langlebig und können – je nach Hersteller – mehrere tausend Mal verwendet werden. So hast du lange Freude an diesen praktischen Küchenhelfern.