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Kopfkissen selber waschen - So gelingt es

Kopfkissen selber waschen - So gelingt es

Das Kissen ist das Herz des Bettes. Für einen erholsamen, gesunden Schlaf sollte es nicht nur komfortabel, sondern auch sauber und hygienisch sein. Schweiß, Speichel und winzige Hautpartikel setzen sich über Monate im Kissen ab. Sie bieten Milben und Bakterien einen willkommenen Lebensraum. Da hilft nur eines: das Kopfkissen ein- bis zweimal jährlich zu waschen.

Grundregeln für das Waschen von Kopfkissen

Wenn Sie Ihre Kopfkissen waschen möchten, ist es ratsam, einen aufmerksamen Blick auf die Pflegesymbole des Etiketts zu werfen. Wichtige Orientierungshilfen wie Temperatur des Waschganges sowie Eignung für Schleuder und Trockner liefern die Hersteller selbst. Ein unterstrichenes Pflegesymbol empfiehlt eine schonende Wäsche, ein doppelt unterstrichenes rät zu besonders vorsichtiger Behandlung. Wichtig ist es, sowohl die Vorgaben für den Bezug als auch die für die Füllung zu beachten.
Kissen benötigen reichlich Platz in der Waschmaschine und sollten daher separat gewaschen werden. In einen Bezug aus Baumwolle gesteckt übersteht auch das Inlett den Waschvorgang ohne Schaden. Beim Schleudern ist das Programm mit den niedrigsten Umdrehungszahlen die erste Wahl. Flüssige Fein- oder Woll-Waschmittel garantieren eine schonende und dennoch gründliche Reinigung.
Auf Weichspüler sollten Sie in jedem Fall verzichten. Chemische Duftstoffe und Weichmacher begünstigen das Verklumpen des Füllmaterials.
Sehr viele Kissen sind trocknergeeignet. Wenn Sie den Trocknungsvorgang von Zeit zu Zeit unterbrechen und das Füllmaterial aufschütteln, wird das Ergebnis optimal.

Grundregeln im Überblick

- Pflegesymbole sorgfältig beachten
- Kissen in Baumwollbezug stecken und separat waschen
- Schon- oder Wollpflegeprogramme wählen
- Schleudervorgang mit niedriger Umdrehungszahl wählen
- Flüssigwaschmittel verwenden
- auf Weichspüler und Duftperlen verzichten
- Trocknungsprogramm mehrfach unterbrechen und Füllmaterial aufschütteln

Auf die Füllung kommt es an - Besonderheiten beim Waschen verschiedener Kissentypen

Mikrofaserkissen sind am pflegeleichtesten. Sie akzeptieren in der Regel jedes Waschprogramm bei 60 Grad und können problemlos im Wäschetrockner getrocknet werden. Damit sind Mikrofaserkissen für Allergiker besonders gut geeignet. Kissenfüllungen aus einer Mikrofaser-Polyester-Mischung können sogar bei 90 Grad gewaschen werden. Das klingt sehr vorteilhaft, ist aber eigentlich nicht nötig. Hausstaubmilben, Schmutz und Bakterien werden bereits bei einem Waschvorgang bei 60 Grad zuverlässig entfernt.

Daunenkissen sind sehr empfindlich und sollten deshalb höchstens einmal im Jahr, mindestens jedoch alle zwei Jahre gewaschen werden. Je nach Art der Daunen ist eine Maschinenwäsche im Schonwaschgang bei 40 oder 60 Grad zulässig. Exakte Auskunft geben die Pflegesymbole. Zur Reinigung von Daunenkissen empfiehlt es sich, ein spezielles Daunen-Waschmittel zu benutzen. Es wirkt rückfettend und verhindert, dass die Federn austrocknen, verklumpen und spröde werden.
Daunenkissen benötigen einen besonders schonenden Schleudergang. Bei zu hohen Umdrehungszahlen würden die Stiele der Federn brechen. Ein zusätzlicher Spülgang stellt sicher, dass die Waschmittelreste vollständig aus den Federn entfernt werden.
Auch Daunenkissen trocknen idealerweise bei 40 Grad im Wäschetrockner. Bewährt haben sich mehrere Trockner-Durchläufe hintereinander, um die Feuchtigkeit komplett zu entfernen. Das Trocknen an der Luft benötigt viel Zeit. Restfeuchtigkeit könnte zu Schimmelbildung führen.

-> TIPP: Ein bis zwei Tennisbälle, in die Trommel von Waschmaschine und Trockner gegeben, verhindern ein Verklumpen der Daunen und machen das Kissen besonders weich.

Das Waschen von Polyesterkissen gestaltet sich etwas schwieriger. Polyester ist besonders temperaturempfindlich. Es ist daher ratsam diese Kopfkissen bei maximal 30 Grad mit der Hand zu waschen. Ein Schonwaschgang bei der gleichen Temperatur wird von vielen Kissen ebenfalls gut vertragen.

Es ist tatsächlich nicht schwer, die Kissen zu Hause zu waschen. Körner- oder Zirbe-Kissen und Inletts aus Seide sollten hingegen von einer professionellen Reinigung behandelt werden.